Vom Yoga der dunklen Erotik: Alle Beiträge in diesem Blog handeln von einvernehmlichem SM: physische und psychische Praktiken, die zur beiderseitigen Lust im erotischen Kontext inszeniert und erlebt werden.

Zum Thema "Machtverhältnisse"

Dominanz erlernen?

Juni 14th, 2010 Clu Maria

Die Frage, ob Dominanz “naturgegeben” oder erlernbar ist, gehört zu den häufig wiederkehrenden Themen in einschlägigen SM-Foren. Dabei betonen die einen, dass eine bloß erotische Dominanz ganz gewiss nicht ernsthaft und echt sein könne, wenn der “Dom” nicht auch im Alltag ein beruflich weit oben angesiedeltes “Alpha-Tier” sei, das vor Führungsqualitäten nur so strotzt. Für die Gegenseite ist dagegen alles lernbar, natürlich auch dominantes Verhalten - und damit sprechen sie all denen aus der Seele, die nicht mit einem Führungsjob glänzen können, aber doch gerne beim SM den aktiven Part spielen.

Dominanz ist machbar

Ich sage dazu: Dominanz im BDSM ist MACHBAR - ob man das “Lernen” nennt, ist Geschmacksache. Von der beruflichen Stellung lässt sich nicht auf die erotische Präferenz zurück schließen: schließlich neigen viele “alltagsdominante” Männer und Frauen zur Sub-Seite, um sich da endlich mal fallen lassen zu können und vom fortwährenden Regie führen zu entspannen.

Unter “lernen” versteht man im Allgemeinen ein suchendes Forschen, ein Anlesen fremden Wissens und die versuchsweise Anwendung im eigenen Leben. Die Vertreter der “Lern-Fraktion” fragen also nach bewährten Strategien und Taktiken, die einen “dominanten Auftritt” ausmachen, und versuchen dann, das entsprechende Verhalten nachzuspielen. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden: im Einnehmen der Rolle und in der Ausführung der jeweiligen Vorgehensweisen wird sich bei vielen das “richtige Feeling” irgendwann einstellen. Sie schwimmen sich dann aus vorgedachten Formen frei und müssen auf ihre nun “eingespielte” Dominanz nicht mehr besonders achten.

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die den Spielbegriff im BDSM-Kontext ablehnen, weil damit ein “unechtes Verhalten” gemeint sei. Niemand ist dauernd dominant oder submissiv und jedes “andere Verhalten” muss erstmal erprobt werden. Schließlich haben viele eine “Vanilla-Sozialisation” hinter sich, die aus historisch berechtigten Gründen (Frauenemanzipation) männliche Dominanz im Raum der Erotik nicht gerade befördert hat - ohne deshalb eine explizite (!) weibliche Dominanz beim Sex einfacher zu machen.

Dominanz ist auch eine Entscheidung

Es DARF also gespielt werden, doch will ich einen Aspekt hervor heben, der den Weg abkürzt und nicht unter “lernen” fällt: Dominantes Auftreten und Agieren ist eine Sache der Entscheidung und meint in Wahrheit kein spezifisch dominantes Verhalten! Ob Sub kniet, die Augen nieder schlägt oder gefesselt ist, erleichtert es zwar manchem Einsteiger, die Situation zu meistern, doch machen solche Befehle für sich genommen noch keinen “Dom”. Die Wahrheit zeigt sich, sobald der innere Plan auf einmal nicht mehr hilft - sei es, weil Sub anders als gedacht reagiert, oder weil Top ganz plötzlich einen “Blackout” erlebt: was mach’ ich jetzt, um Himmels Willen?

Der innere Stress, die Angst, zu versagen und nicht “dominant genug” rüber zu kommen, ist normal, aber definitiv undominant! :-) Aber keine Panik: allermeist merkt Sub gar nichts davon, denn in den “Kennenlern-Sessions” steckt Sub meist selbst ganz erheblich im eigenen, kreativen Kopfkino und ist bereit, nahezu ALLES, was Top gerade tut oder lässt, als originären Ausdruck seines dominanten Willens zu interpretieren (ich gehe jetzt mal davon aus, dass es zwischen beiden auch tatsächlich “knistert”!).

Die Lizenz, Egoist zu sein

Die Sub macht den Dom, heißt es - und das ist sicher mehr als die Hälfte der Wahrheit. Top muss allerdings die Chance auch ergreifen, die Möglichkeit nutzen, nach “seinem Willen” zu agieren! Konsensuelle Dominanz ist die Lizenz, Egoist zu sein - natürlich nicht NUR, aber die Einschränkungen will ich jetzt nicht diskutieren, die stehen sowieso bei den meisten Einsteigern MEHR im Bewusstsein als es für die tatsächlich ablaufende Session erforderlich ist. Ob und wie Sub “auf ihre Kosten kommt”, wird sich schon zeigen: das Thema vertagt man besser auf Zeiten und Gelegenheiten des Austauschs jenseits einer Session.

Was also bedeutet “Dominanz als Entschluss”? Ganz einfach: Top besinnt sich auf sich selbst, auf die eigene Lust und auf das, was dieser Lust jetzt dienlich wäre - ganz egal, ob es ins “Standardprogramm” passt oder nicht. Auf die Frage “Was will ich jetzt?” gibt es IMMER eine Antwort, und sei es die, dass jetzt mal gar nichts passiert, weil Top eine Pause braucht und auf neue Inspirationen wartet. Solche “Wartepausen” lassen sich für Sub durchaus erlebnisreich und spannend gestalten, etwa durch Anbefehlen bestimmter Wartehaltungen, durch Blindfolding und “gefesselt liegen lassen”: wenn nichts geschieht, läuft das Kopfkino (was wird er als nächstes tun?) zu Hochtouren auf und kaum eine Sub wird sich langweilen!

Neben den Möglichkeiten, Sub auf spannende Weise in den Wartezustand zu versetzen, kann es auch nützen, in ideenlosen Phasen Sub zur Unterhaltung beitragen zu lassen. Top muss nicht immer “etwas mit Sub machen”, sondern kann auch “machen lassen”: bedienen, strippen, einen Bauchtanz vorführen zur Musik, die er auflegt - und gewiss kommen ihm dann beim Zuschauen weitere Ideen für erotische Dienstleistungen. ODER neue Einfälle bezüglich kleiner oder großer stressiger “Gemeinheiten”.

Wesentlich im Sinne “gefühlter Dominanz” ist bei alledem die gelassene Zentriertheit des Tops in den eigenen Wünschen als oberstes Regie-Kriterium. Ein Aktiver, dem man den Stress, der Sub ein “gutes Programm” zu bieten, anmerkt, kommt nicht dominant ‘rüber, auch wenn er alles tut und befiehlt, was Sub von einer “richtigen” SM-Session erwartet.

Entscheide dich also - und tu, was du willst! :-)

Dominanz und Unterwerfung: Die begeisterte Sub

März 31st, 2010 Clu Maria

Es geht wohl vielen so, die anfangen, ihre viele Jahre weggedrückten BDSM-Fantasien auszuleben: ist endlich ein passender Partner gefunden, schwebt Sub im siebten Himmel und erlebt all das Neue als einen mitreissenden Rausch, der keinen Stein des bisherigen Lebens auf dem anderen lassen will.

Insbesondere der im “normalen Leben” für heutige Frauen gar nicht mehr in Betracht kommende, ja sogar tendenziell tabuisierte Wunsch, sich einem Mann zu “unterwerfen”, seiner Lust zu dienen und seinen Befehlen zu gehorchen, entfaltet im Fall der Erfüllung in Gestalt einer sogenannten “DS-Beziehung” einen starken Sog. Gerade WEIL frau sich überwunden hat und nun etwas ganz entgegen der allgemeinen “Moral” auszuleben bereit ist, wirkt das Neue ganz außerordentlich spektakulär und beglückend. Genau wie die Entspannung nach einer heftigen körperlichen Anstrengung sehr lustvoll sein kann, so ist auch das letztendliche Ausleben eines bisher unterdrückten Begehrens ungemein beglückend: Man hat das Gefühl, “endlich angekommen” zu sein und hält das Entdeckte nun für das eigene “wahre Wesen”.

Demütigung im BDSM - eine Interpretation

Dezember 13th, 2009 Clu Maria

Neben der “Lust am Schmerz” ist es vielfach die Demütigung, die in den submissiven Fantasien eine große Rolle spielt. Auch hier waltet das bekannte SM-Paradox: Man will, was man “eigentlich” NICHT will - und gerade das erregt.

Ich interpretiere diesen Aspekt der Neigung mittlerweile als das Verlangen eines unvollständigen Selbstwertgefühls nach Bewährung, Bestätigung, Sieg.

Das heißt gerade nicht, dass man von dieser “Unvollständigkeit” bewusst etwas wissen muss, denn auch sehr erfolgreiche und von vielen geschätzte Personen können so einen “Knacks” haben, der meist aus lang vergangenen Zeiten stammt: wie eine alte Narbe am Gemüt, die eben noch juckt, weil sie heilen will.

Und in der Praxis heilt diese Narbe dann auch, denn in der Regel erlebt Sub, dass die jeweiligen Situationen doch “bestanden” werden. Die in den Momenten der Demütigung erlebte Intensität, die teife Berührung, das irgendwie “Grandiose” am “ganz unten sein” ist im Grunde die Euphorie der Erkenntnis, dass einen das nicht etwa umbringt. Im Gegenteil, das Erlebnis kann sogar Stolz zur Folge haben, der darin wurzelt, “sowas” eben doch durchleben zu können - und NICHT daran zu verzweifeln.

Wo hört Toleranz in Sachen SM auf ?

Juli 24th, 2008 Clu Maria

Für mich ist das ganz einfach: dort, wo Menschen sich selbst oder einem Anderen bleibende Verletzungen zufügen, die keinen Weg zurück offen lassen. Für mich gehört es zur Menschenwürde, dass die Zukunft eines jeden Individuums OFFEN ist: wenn ich morgen an dieser oder jener Praxis keine Freude mehr habe, dann lasse ich es eben sein - und wenn ich mit einem Partner nicht mehr einverstanden bin, dann verlasse ich ihn. Und zwar auch dann, wenn ich neulich noch ganz anderes erzählt haben sollte: die Freiheit des UMDENKENS und anders Handelns gehört für mich untrennbar zur menschlichen Freiheit.

Alles, was diese Freiheit negiert und verunmöglichen will, empfinde ich als zutiefst abscheulich. Und diejenigen, die derlei Extreme im Rahmen einer “ist doch alles erlaubt, wenn beide einverstanden sind”-Moral verteidigen, halte ich für Wegbereiter einer absolut düsteren, barbarischen Welt, in der es keine gemeinsamen Werte mehr gibt und jegliche Ethik verschwunden ist.

Regeln für Sub binden auch Dom

Januar 1st, 2008 Clu Maria

Viele SM-Paare geben sich Regelwerke, etwa in Gestalt eines Vertrages, der “Rechte und Pflichten” beider Seiten enthält oder auch in Form von Verhaltensregeln, die der dominante Partner erlässt und die Sub akzeptiert. Je nach Ausgestaltung der Beziehung gelten diese Regeln “immer” oder nur während der Session-Zeiten. Ihr Sinn ist es, die Hierarchie zwischen Dom und Sub zu bestätigen und im Miteinander erfahrbar zu machen. Mir liegt es ferne, darüber zu befinden, ob Regeln “gut” oder “richtig” sind - für mich sind sie “Spielmaterial”, eine Methode unter mehreren, das DS-Verhältnis zur beiderseitigen Lust zu strukturieren. Die folgenden Überlegungen sind demnach kein Plädoyer dafür oder dagegen, sondern eine Analyse der Erfahrungen, die man mit Regelwerken machen kann.

Dominanz und Unterwerfung als kreative Utopie

August 6th, 2007 Clu Maria

Dies ist ein Gast-Beitrag von JördsĂłn, einem Leser der “Schattenwelten”, dessen substanzielle Kommentare mich auf die Idee gebracht haben, ihn um eine Art Interview zu seinem Verständnis von »Dominanz und Unterwerfung« zu bitten. Heraus gekommen ist ein spannendes Selbstzeugnis über eine sehr individuelle Art, DS zu leben.

1. Wie alles begann

Clu: Wie hast du eigentlich deine “besondere Erotik” entdeckt? Was war “anders” in deinem Erleben, was hat dich auf die Idee gebracht, du könntest “anders” sein? Und: Hast du es immer lustvoll oder auch mal leidvoll erlebt, “so zu sein”?

JördsĂłn: Meine bewusste BDSM-Neigung entwickelte sich recht früh: mit dem Einsetzen der Pubertät (so im Alter von 12 bis 14). Im Nachhinein stellte ich allerdings fest, dass es vor dieser Zeit bereits Ansätze gegeben hatte, die von mir aber gar nicht entsprechend wahrgenommen worden waren.

Sexuelles Empfinden jedoch habe ich von Anfang an mit Phantasien körperlicher Qual wie z.B. Drill bis zur Erschöpfung verbunden. In den ersten Jahren durchaus mit switchenden Gefühlen, nicht zuletzt, da ich mir meiner Empfindungen sehr unsicher war und sie “wegmachen”, bzw. mich selbst dafür bestrafen wollte. Zu sagen, es wäre “immer nur lustvoll” gewesen, hieße also, die Tatsachen ziemlich auf den Kopf zu stellen. Zunächst war es für mich - und zwar über mehrere Jahre - eine ausschließlich unangenehme Erfahrung. Ich fühlte mich anders, seltsam, schuldig, hilflos gegenüber meinem Bedürfnis. Dies sollte sich erst mit Anfang 20 legen.

Warum Unterwerfung??

Juni 15th, 2006 Clu Maria

In diesem Beitrag spreche ich von Mann und Frau als Dom und Sub, da mir diese Konstellation am nächsten liegt und sich die geschilderte Beziehungsdynamik auch nur hier so darstellt. Männliche Subs (MaleSubs) werden sich jedoch ebenfalls in einigem wieder finden und mögen mir den Verzicht auf sperrige “mehrgeschlechtliche” Formulierungen verzeihen!

Es gibt nicht wenige Menschen mit SM-Fantasien, die vor allem mit einem Aspekt der “dunklen Neigungen” ein Problem haben: Dominanz und Unterwerfung. Wer im Netz die einschlägigen Seiten aufsucht, die Foren und Chats erkundet, sieht mit Staunen, dass es von Herren und Sklavinnen, “Doms” und “Subs” nur so wimmelt. Gestandene Frauen und Männer sehen sich als “Eigentum” eines anderen Menschen; man liest von Gehorsam, Erziehung und Strafe, und mancher mag sich fragen, ob die alle noch ganz richtig ticken. Schließlich ist die Sklaverei lange abgeschafft, um die Gleichberechtigung der Frau wurden heftige und glücklicherweise erfolgreiche Kämpfe geführt. Die Überwindung des Feudalismus und die Einführung der bürgerlichen Rechte kostete unzählige Leben, doch zweifelt eigentlich niemand daran, dass die Eindämmung der willkürlichen Macht des Menschen über den Menschen eine Sache ist, für die kaum ein Preis zu hoch erscheint. Was also bewegt so viele dazu, sich im SM-Kontext anderen zu unterwerfen?

Gewisse Stunden und das Echte

Mai 30th, 2006 Clu Maria

SIE fühlt sich submissiv – in gewissen Stunden: nämlich dann, wenn ER sein Recht einfordert, sie zu seiner Lust zu benutzen, was wiederum ihr eine Lust ist. Wenn er sie mit diesem ganz bestimmten Blick ansieht, dem sie sich nicht entziehen kann, nicht entziehen will. Wenn er ihr mit knappen Worten Befehle gibt, sie fordert, ihr Dinge sagt, die sie erröten lassen – wenn er mit ihr all das tut, was er will, auch wenn es ihr mal nicht gefällt. Es gefällt ihr, dass es so ist, denn sie ist submissiv – in gewissen Stunden.

In den anderen Stunden ist sie anders: nämlich gar nicht submissiv. Da managt sie ihren Laden, sagt, wo es lang geht, steht ihre Frau – niemand kommt auf die Idee, ihr die Butter vom Brot zu nehmen. Klar doch, sie ist eine rundum kompetente und selbstbewusste Frau, die im Leben gut zu Recht kommt.

Applaus von allen Seiten!
So ist es - so soll es sein!

Ein Idiot, der glaubt, eine Sub sei ein armes Würstchen, das stets der Führung und Leitung bedürfe und nicht ohne Vaterfigur leben könne!

*

ER fühlt sich dominant – in gewissen Stunden: nämlich dann, wenn er sein Recht einfordert, sie zu seiner Lust zu benutzen, was wiederum ihr eine Lust ist. Wenn sie ihn mit diesem bestimmten Blick ansieht, der ihm sagt: mach mit mir, was du willst, ich gehöre dir! Wenn er ihr dann mit knappen Worten Befehle gibt, sie fordert, ihr Dinge sagt, die sie erröten lassen – wenn er mit ihr all das tut, was er will, auch wenn es ihr mal nicht gefällt. Er genießt es, dass es so ist, denn er ist dominant – in gewissen Stunden.

In den anderen Stunden ist er anders: nämlich nicht besonders dominant. Da lässt er gern fünfe grade sein und schiebt eher eine ruhige Kugel – in der Ruhe liegt die Kraft! Er sagt, was er denkt, wenn er gefragt wird, ansonsten bleibt er lieber im Hintergrund. Macht, Status, Karriere – das interessiert ihn nicht so. Er braucht seine Zeit für die schönen Dinge im Leben.

Kopfschütteln von allen Seiten!
Das gibt es nicht, darf es nicht geben!

Ein Idiot, der glaubt, mann könne zu „gewissen Stunden“ dominant sein! Das ist doch NICHT ECHT, ist nur aufgesetztes dominantes “Gehabe”! MANN gibt doch seine Dominanz nicht an der Tür ab oder zieht sie an wie einen Mantel für besondere Gelegenheiten. Mann HAT es oder eben nicht – da gibt es nix zu deuteln! Alles andere ist THEATER, ist „bloß gespielt“ – und wer sowas ernst nimmt, ist selber nicht echt.

(inspiriert durch so manche ins widersprüchlich Absurde führende Diskussion zum Thema „Dominanz“, wie man sie in SM-Foren immer mal wieder liest)

Reale Macht?

Januar 8th, 2006 Clu Maria

Dom befiehlt, Sub gehorcht - wenn sie es nicht tut, ist das eine Provokation, die evtl. eine Bestrafung oder eine andere “Erziehungsmaßnahme” herausfordert. So leben viele ihre Neigungen und sprechen in der Folge von “der Macht des Dom” über Sub. Ist das aber eine “reale Macht”?

IMMER in der Rolle oder nur während der Session?

November 28th, 2005 Clu Maria

Ich halte es für eine oberflächliche Betrachtungsweise, zu glauben, das jeweilige “Rollenfeeling” als Dom/DommĂ© oder Sub sei entweder IMMER da, sei GANZ ERNST, sehr real, Lebensstil-begründend, 24 mal 7 Stunden aktiv - ODER eben nur in der Session virulent, nicht so richtig ernst, zeitlich eng begrenzt, mehr oder weniger ein “Spiel”.


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