Vom Yoga der dunklen Erotik: Alle Beiträge in diesem Blog handeln von einvernehmlichem SM: physische und psychische Praktiken, die zur beiderseitigen Lust im erotischen Kontext inszeniert und erlebt werden.

Zum Thema "Szenen & Geschichten"

Story: split-screen

Dezember 28th, 2008 Clu Maria

Ich freue mich, diese beeindruckende Szene hier veröffentlichen zu dürfen und danke Trotziger Stolz für den schönen Beitrag! Mehr von der Autorin liest man in ihrem Nachtwaerz-Blog.

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Da war sie wieder, die eigene innerliche Kälte. Manchmal schlich sie sich einfach so an sie, Hand in Hand mit der Ratlosigkeit um das warum.
Das Wollen dessen was ihr so zu eigen war und dies innerliche, trotzige wehren dagegen.
Gespalten, wie zwei in sich, die gegeneinander kämpften.
Die eine, die verzweifelt darum rang endlich zu Boden sinken zu dürfen.
Die andere, die bei jedem Versuch sie dorthin bringen zu wollen die Krallen ausfuhr, böse Worte und Blicke sandte, Gift und Galle spie. An der alles eine Warnung war: Wage es ja nicht! Nicht jetzt und hier.

Story: Zehn Schuss - von Joerg Gum

November 17th, 2007 Clu Maria

Ich freue mich, diese sensible Story mit den leisen Tönen hier veröffentlichen zu dürfen und danke Jörg Gum für den schönen Beitrag!

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Jahrmarkt, eine bunte Mischung aus knallbunten Lichtern, Geruch nach Zuckerwatte, abgerissene überall herum liegende Enden von Losen, Geschrei, Gekreisch, billige Rummelmusik. Ein billiges Vergnügen und ein Dukatengrab ersten Ranges in einem.

Mit einem zielsicheren, hintergründigen und ganz und gar nicht harmlosen Lächeln lenkt sie mich auf direktem Wege in Richtung Schießbude. “Mein Sklave, ich suche schon den ganzen Abend nach einer Bewährungsprobe für dich. Bzw. nach einer Strafe, die dich erwartet, wenn du versagst.” Ich nicke nur stumm. Ihre sadistische Phantasie ist schier grenzenlos. Und sie versteht es meisterhaft, mich glauben zu machen, mein Schicksal liege ganz allein in meinen Händen. Obwohl sie, diese so liebenswert gefährliche Schlange, die ganze Zeit natürlich die Kontrolle über die Situation ausübt und die Fäden zieht. Der Rummelplatz scheint ihr offensichtlich auch nur ein Betätigungsfeld dazu zu sein, mir neue Erfahrungshorizonte zu vermitteln. Ich stöhne innerlich.

SM-Geschichten schreiben

Januar 27th, 2006 Clu Maria

Es war ein recht spontaner Akt, die Story „Die Hütte im Schnee“ hier zu veröffentlichen. Ich hatte in einer Community einen Text kritisiert und bekam als Antwort, dass man von MIR ja noch keine Story gelesen hätte. Tja, klarer Fall von Eitelkeit! Zeigen, dass ich es auch kann… ach je! Selbst im vorgerückten Alter bin ich offensichtlich dagegen nicht immun. :-)

Die Huette im Schnee - eine Wintergeschichte

Januar 23rd, 2006 Clu Maria

(eine erotische Fantasie)

Der Schnee knirschte unter jedem ihrer Schritte. Wie weit würde sie noch gehen müssen? Ihr Atem schwebte als heller Nebel vor ihrem Gesicht, es war kalt, sehr kalt. Der Weg schlängelte sich steil den Berg hinauf, die frische Schneedecke glänzte, gänzlich unberührt – hätte sie nicht eigentlich seine Fußspuren sehen müssen? Vermutlich hatte es nachts Neuschnee gegeben, als sie noch schlafend im Intercity-Night lag. Die rationale Erklärung reichte nicht ganz hin, um ihr das Gefühl der Verlassenheit zu nehmen, dass sie angesichts dieser unberührten Weiße überkam.

Morgenstunde

Januar 21st, 2006 Clu Maria

So leise wie möglich stecke ich den Schlüssel ins Schloss und drehe ihn einmal um sich selbst. Die Tür öffnet sich mit einem “klack”, hastig trete ich ein und schließe sie hinter mir. Im dunklen Flur ist es vollkommen still. Reglos lausche ich in die Dämmerung: höre ich ihn vielleicht atmen? Ich spüre, wie aufgeregt ich bin: noch immer hält mich der Groll der letzten fünf Stunden fest im Griff. Der 15-minütige Fußweg von meiner zu seiner Wohnung durch die kühle Morgenfrische hat nicht gereicht, mich zu beruhigen. Oh, und ich will mich auch gar nicht beruhigen! Verdammt, er soll es mitkriegen, wie ich mich fühle: stinksauer, erschöpft von der durchwachten Nacht, todmüde - und ganz gewiss nicht geil!

Das erste Mal: Eine Begegnung mit der Peitsche

Januar 1st, 2006 Clu Maria

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Mutig per Email


“Ich werde auf alles zurückgreifen, was du mir anbietest, nur eben nicht dann, wenn du es dir gerade wünschst!”

Es klang beiläufig dahin gesagt, wie eine Allerweltsbemerkung über das Wetter, doch mich berührten die Worte wie ein Schlag auf die Schulter während einer ZEN-Session: Auf einmal war ich sehr sehr wach, balancierte plötzlich auf dem Grat zwischen Schrecken und Abenteuerlust, Angst und Verlangen.


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