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4 Kommentare

  1. Pingback: Toleranz-Grenze: Bodymodifications / Extrem-CBT » Clus BDSM-Blog vom Yoga der dunklen Erotik

  2. Guten Tag

    Diese Seite ist zweifellos das Beste, was ich je über (BD)SM im Netz gefunden habe. Sie ist seriös gemacht, es fehlt alles Schmuddelige und man merkt, dass sie von einer Frau betrieben wird, die sehr viel Wissen und Intelligenz mitbringt, zudem Gefühl.
    Ich stehe am Beginn meiner ersten entsprechenden Beziehung, Obwohl ich mit meinem Dom sehr offen über viele Themen sprechen kann, da er bereits viel Erfahrung hat, bin ich sehr glücklich, mich hier informieren zu können. Es ist ein Segen, dass hier eine reflektionsfähige Frau ist, an deren Seite man sich wenden kann. Vielen Dank und liebe Grüsse

    vivianne

  3. Ich habe viele Beiträge mit großem Interesse gelesen.
    Meine Erfahrungen sind bisher nur theoretischer Natur.
    Das Problem ist wohl auch, dass ich genau weiss was meine Phantasie möchte und das ich darin immer und sehr gerne der devote Part bin.
    Die Vorstellungen haben aber nichts mit Lust am Schmerz zu tun.
    Da ich dies bei allen Anderen lese verunsichert mich das schon.
    Hast Du einen Tip für mich? Klingt komisch ich weiss

  4. Hi, liebe Clu,

    auch wenn ich nicht weiss, ob dieser Blog noch gepflegt und gelesen wird, möchte ich Dir, liebe Clu, für die vielen wertvollen Informationen und Gedanken von Herzen danken, die Du uns Lesern hier MIT – TEILST und die so viel geistige Reife und Lebensweisheit erkennen lassen. Am meisten beeindruckt mich, dass Dir die Selbsterkenntnis und -erfahrung und die GANZHEIT der Seele so sehr am Herzen liegen, die Fähigkeit und Bereitschaft, Licht und Schatten der eigenen Seele/Psyche zu spüren und als miteinander verbundene und korrespondierende Teile eines Ganzen zu erleben, von denen keiner “richtiger” oder wertvoller als der andere ist und beide Teile gleichberechtigt und wertfrei zuzulassen, liebevoll anzunehmen und bewusst zu leben.

    Ich trage meine Neigung zu BDSM seit meiner Kindheit in mir herum und habe es schon als Kind fast ekstatisch genossen, mich (wenn ich allein war) selbst zu fesseln oder einzuschließen und die Schlüssel außerhalb meiner Reichweite zu bringen. Allerdings hatte ich mich dafür im Beisein anderer immer geschämt und diese Neigung versucht, vor meinen Mitmenschen geheim zu halten. Und weil mir gesagt wurde, dass so eine Neigung triebhaft und primitiv sei und die Anhaftung daran meiner spirituellen Entwicklung oder “Erleuchtung” im Weg stehe, habe ich mich dafür bisher immer selbst verurteilt und mich durch diese Verdrängung und Abspaltung eines WESENtlichen Teils meiner Seele in schwere Depressionen katapultiert. Doch als ich vor 2 Wochen meine innere Stimme nicht mehr überhören konnte, die mir unmissverständlich sagte, dass Licht und Schatten im ganzen Universum eine untrennbare Einheit bilden und ich mein spirituelles Ziel nur erreichen könne, wenn ich auch die dunklen Aspekte meiner Seele genau so offen und bedingungslos annehmen und lieben würde, wie ich es mit den lichten Aspekten tat und ich dabei sehr stark spürte, dass das wahr ist und dass ich auf der Welt bin, um diese Wahrheit zu leben und mit Menschen, die dafür bereit sind, zu teilen und als ich mich genau dafür ganz bewusst entschied, spürte ich, wie mein Herz plötzlich ganz weit, leicht und hell wurde und wie die Lebensenergie in bis dahin ungekannter Intensität durch mich hindurch floss. Seitdem erfahre ich schon beim bloßen Gedanken daran unbeschreibliche Ekstasen.

    Ich finde es auch sehr ermutigend, wie Du über die Ursachen von Schmerz und Leid und den Einfluss der eigenen inneren Haltung dazu auf die Intensität der Schmerzerfahrung sprichst, denn dies entspricht nicht nur dem, was ich bisher von vielen spirituellen Lehrern gehört und gelesen habe, sondern auch meiner eigenen Alltagserfahrung. Noch gestern hatte ich mich gefragt, warum ich mich in Auseinandersetzungen immer noch zum Kämpfen und Verteidigen hinreißen lasse, wo mir doch seit Jahren klar ist, dass dabei fast immer das Gegenteil dessen herauskommt, was ich erreichen möchte und dass ich dabei immens viel Energie verliere, die mir dann anderswo fehlt, und mich dann gefragt, wie ich wirklich unangreifbar werden könne. Die Antwort gab mir heute dieser Satz von Dir (den ich eher in buddhistischen oder taoistischen Büchern und Schriften vermutet hätte):

    “Indem ich eine eigene FESTE FORM verteidige, konkrete Vorstellungen von mir hege, etwas Bestimmtes will oder nicht will, mache ich mich angreifbar und biete dem Gegenüber einen Widerstand, an dem er nun Kraft einsetzen kann, um ihn zu überwinden. Tue ich das nicht, lasse ich alle Vorstellungen über ein erwünschtes Dasein und Sosein los, trete ich quasi beiseite und jeglicher Angriff geht an mir vorbei, bzw. durch mich hindurch.”

    Bingo! Wow! Das hätten selbst Lao Tse, Buddha Shakyamuni oder der Dalai Lama nicht besser sagen können! Das ist genau die Antwort, die ich gesucht hatte und die Erklärung dafür, weshalb es auf diesem Planeten noch immer Kriege gibt (und wie sie jederzeit beendet oder schon im Ansatz vermieden werden können). Ein Mensch, der diese Erkenntnis bewusst lebt, ist wie das Wasser: weil es selbst keinerlei Widerstand bietet, kann es auf seinem Weg jeden Widerstand überwinden. Danke von Herzen für diese Erkenntnis!

    Ganz liebevolle Grüße mit den besten Wünschen,

    Space Dolphin

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