BDSM als Yoga: Vom Ende der Machtlosigkeit
November 28th, 2006 Clu MariaYoga ist nicht nur Gymnastik, wie viele glauben, sondern eine Übungsmethode zur Erforschung der Frage “wer bin ich?”. Wer sich auf diese Praxis einlässt, lernt beobachtend den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Psyche kennen: Wie das Denken die Gefühle beeinflusst und umgekehrt, wie die Körperspannung und Haltung auf beides einwirkt, welchen Anteil die “Bewertungen im Kopf” am Empfinden von Schmerzen haben, und vieles mehr.
Wer lange Yoga gemacht hat, kann gar nicht anders, als auch BDSM-Erlebnisse genau so zu betrachten: Einerseits bin ich die Person, die im Geschehen aufgeht, die agiert und reagiert, wie es die Gefühle gerade nahe legen - andrerseits bin ich immer auch die Beobachterin, die all das registriert, ohne es zu bewerten.



