Da es gesellschaftlich noch immer anrüchig ist, sich zu SM zu bekennen, neigen (fast) alle, die es leben, dazu, stets nur die positiven, bereichernden und beglückenden Seiten der je eigenen Neigung zu rühmen und zu loben. Gar nicht wenige sind dabei auch noch überzeugt, “etwas Besseres” zu sein als die “Normalen”, die man sich nur noch als gelangweilte, in erotischer Routine erstarrte Menschen vorstellt, die es halt nicht besser wissen, bzw. nicht anders können.
Lange sah ich die Dinge ähnlich einseitig: die “dunkle Erotik” ist ja so spannend, vielfältig und faszinierend! Wer sich lange im “Kopfkino” aufgehalten hat und dann endlich damit beginnt, den Abenteuerspielplatz BDSM aktiv zu erforschen, hat allen Grund, hin und weg zu sein. Endlich ist man FREI von einengenden Vorstellungen, weg von der Sklaverei des normierten sexuellen Aktes (Vorspiel, Vereinigung, Orgasmus, Nachspiel), angekommen im Reich der Freiheit, wo alles möglich scheint, was Lust und Freude macht - wie wunderbar! In meinem Text “BDSM ist….” fasste ich einst meine Begeisterung in Worte - und stehe noch immer hinter jedem einzelnen Satz!
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